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Zauberhafte Lilie: Bedeutung und Pflege der beliebten Schnittblume

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Die Lilie ist eine unkomplizierte Gartenstaude und eine der ältesten die in unseren Gärten kultiviert wird. Herkunft, Bedeutung und die Pflege als Schnittblume.

Ein betörender Duft und exotische Schönheit sind ihre Markenzeichen. Und sicher auch die wichtigsten Gründe, warum die Lilie zu den beliebtesten Schnittblumen gehört. Kaum jemand kann dem Zauber der eleganten Blütenblätter widerstehen! Doch welche Bedeutung hat die Lilie und wie bleibt ihre Blütenpracht lange schön?

Vielseitige Symbolkraft: von der Liebe bis zum Abschied

Die Lilie blickt auf eine lange Geschichte zurück. Sie ist eine der ersten Blumen, die kultiviert wurden und stammt aus dem Himalaya. Von dort aus startete sie ihren Siegeszug in die ganze Welt. Mittlerweile kann man Lilien und andere Schnittblumen auch online bestellen, wie zum Beispiel auf der Seite https://www.bloomydays.com/de/schnittblumen/. Der Strauß „Morning Sun“ zählt hier zu den Top-Sellern und macht mit einer Mischung aus roten Lilien, Edeldisteln und gelben Strelitzien seinem Namen alle Ehre.

Je nach Anlass und Farbe ist die Symbolkraft der Lilie sehr unterschiedlich. Die weiße Lilie steht seit Urzeiten für die unschuldige Liebe. Im Christentum werden ihre anmutigen Blüten mit der Jungfräulichkeit Marias gleichgesetzt. Andererseits ist die weiße Lilie auch ein Symbol für Endlichkeit und damit auch für Abschied und Tod. Mit gelben Lilien drückt man in erster Linie dankbare Gefühle aus. Doch Vorsicht: Die Farbe Gelb kann auch ein Symbol für Zweifel oder gar Eifersucht sein. Eine rote Lilie steht dagegen für Verführung und leidenschaftliche Liebe.

Die besten Pflege-Tipps für lange Frische

So filigran die Lilie auch wirkt – sie bleibt im Vergleich zu anderen Blumensorten relativ lange frisch. Wer ein paar Hinweise zur Pflege beachtet, kann ihr frisches Aussehen noch einige Tage länger bewahren. Viele wertvolle Tipps zur Pflege von Blumen gibt es außerdem in dem Buch „Natürlich Blumen“ von dem Floristen Holger Schweizer, bekannt aus der Sendung ARD-Buffet.

Generell gilt für Lilien: Sie mögen es gerne kühl und stehen am liebsten an einem Platz mit hoher Luftfeuchtigkeit. Ob aus dem Blumengeschäft oder per Versandhandel – Lilien sollten sich nach der Ankunft in ihrem neuen Heim zunächst ein paar Minuten an die Umgebung gewöhnen. Erst danach sollte man sie am Stielende scharf anschneiden, von Blättern befreien und schließlich in ein Gefäß mit handwarmem Wasser stellen. Im Idealfall ist das Wasser möglichst kalkarm und sollte zudem täglich gewechselt werden. Um den Säuregehalt zu regulieren, kann man auch etwas Zitronensaft oder Essig hinzufügen. Ebenfalls ein gutes Mittel für eine lange Lebensdauer: ein Stück Traubenzucker.

Lilien im Beet und Topfgarten

Lilien sind genügsam und gibt es für viele Pflanzwünsche. Dabei können die unterschiedlichen Sorten sowohl ins Beet, als auch in den Topf gepflanzt werden. Bei einer Art ist Letzteres besonders ratsam: Der Schmucklilie, eine der schönsten Stauden, die leider nicht frosthart ist.

Werden Lilien zu groß, dann können sie, wie etwa wie in vielen Gärten heimische Taglilie, meist unproblematisch im zeitigen Frühjahr geteilt werden. Und der Gigant unter den Lilien ist die Baumlilie. Abhängig von der Sorte werden sie bis zu 2 Meter und mehr groß, haben auch mal 30 Zentimeter große Blüten. Selbst Teichbesitzer erfreuen Lilien, da eine ihrer Vertreterinnen, die Sumpfschwertlilie gerne bis zu 20 Zentimeter im Wasser steht.

Alles was man über Schmucklilien wissen sollte gibt es hier.

Bild: © istock.com/BambiG

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