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A wie Anzucht-Guide: Wie man Gemüse ganz einfach aus Samen zieht

Tipps zur Aussaat von Gemüse: Tomaten, Paprika, Chili, Salat und mehr
Mancher mag das Bild bereits kennen, fand es hier aber für einen Guide über die Aussaat von Gemüse ganz praktisch. Zumal die hier gezeigten Tomaten zu den Lieblingen in der Aussaat gehören.

Ich hatte auf meinem Blog oder per E-Mail schon öfter die Frage, wie man Gemüse, Tomaten, Gurken und Co. aus Samen für den Garten und Balkon zieht. Viele scheinen sich (noch) nicht zu trauen, diesen ganz einfachen und gleichzeitig irgendwie faszinierenden Job selbst in die Hand zu nehmen. Dabei ist es gar nicht so schwer, die Vielfalt dafür umso größer. Selbst in der kalten Jahreszeit und auf der Fensterbank klappt die Anzucht von Gemüse mit diesen Tipps ganz sicher.

Was man zu Anzucht aus Samen alles benötigt

Für die Anzucht von Pflanzen aus Samen sind zunächst nötig, richtig, die entsprechenden Samen. Da gibt es zunächst die Einheitssamen von ein paar wenigen Firmen in diversen Geschäften. Meist in blauen Packungen bei wenig Auswahl und nicht immer geklärter Herkunft, Stichwort „Gentechnik, Agrarkonzerne und Patente auf Pflanzen“. Damit, also dem Standardsaatgut aus dem Gartencenter, habe ich auch mal angefangen.

 

Aber mit der Zeit, dem Wissen um die Firmen, die Lust auf Sortenvielfalt und Aromatik, die Möglichkeit, aus der Ernte eigenes Saatgut zu gewinnen, da ändern viele das Kaufverhalten. Leider muss man in den allermeisten Fällen auf Onlineshops zurückgreifen, wenn man so etwas sucht. Entsprechende Tipps gibt es in meinem Blogbeitrag zum Saatgutkauf.

 

Für eine gute und erfolgreiche Aussaat aus Samen sind zudem nötig:

 

Anzuchttöpfe, die es in unterschiedlichen Materialien und Größen gibt. Ich benutze 5 x 5 oder 6 x 6 cm große Anzuchttöpfe, torffrei und aus Zellulose. Beispiel: Diese Anzuchttöpfe, torffrei und aus Zellulose.

 

Dazu: Aussaaterde. Aussaaterde ist besonders nährstoffarme Pflanzerde, die meist mit Sand versetzt ist. Der Grund: Wenig Nährstoffe, damit die kleinen Pflanzen auf der Suche an Nahrung kräftige Wurzeln ausbilden. Das macht sie stark, wüchsig und später sind sie optimal gerüstet für den Garten oder den Balkon. Hier spare ich nicht, da „No Name“-Produkte gerne mal aus eigener Erfahrung schimmeln. Das Gleiche kann passieren, wenn man sie zu lange aufhebt oder sie der Händler schlecht lagert. Tipp: Reste sind für mediterrane Kräuter, etwa im Topf, optimal. Man/frau kann da echt Unsummen zahlen. Die Aussaaterde von Neudorff ist preislich so in der Mitte, schimmelte bei mir noch nie und ist nebenbei torffrei. Auch Compo hat eine gute Aussaaterde.

 

Praktische, langlebig und hilfreich sind Anzuchtschalen wie diese hier: Anzuchtschale mit Deckel.

 

Danach, wenn man ans Umtopfen oder Pikieren geht (Erklärung siehe unten): Gute Pflanzerde und kleine Töpfe mit 10 cm oder mehr Durchmesser. Tipp: Schlendert im Frühjahr oder Herbst mal wieder über den Friedhof und besucht das Grab der Oma. Warum? Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen wird hier gepflanzt was das Zeug hält. Dito im Herbst. Dann sind die Abfallbehälter voller brauchbarer, kleiner Töpfe. Ansonsten mal freundlich in einer Gärtnerei fragen.

 

Und dann noch gegebenenfalls, wenn man zusammen ohne Anzuchttöpfe die Samen in einer Schale aussät: Ein Pikier- oder Pflanzstab. Eine Gabel und etwas Vorsicht genügen allerdings auch.

 

Und auch nicht unwichtig: Steckschilder mit dem Sortennamen drauf, in der Kür mit Aussaatzeitpunkt. Wie oft lese „hm, weiß leider nicht mehr was das für eine Sorte war…“, was besonders ärgerlich ist, wenn es die absolute Lieblingstomate dieses Sommers war. Oder nach dem erfolgreichen Gartenjahr mit anderen Samen tauschen möchtet.

 

Diese Steckschilder seht Ihr hier auf einigen Bildern. Leider halten selbst wasserfeste Filzstifte nicht besonders lange darauf. Mein Tipp: Nehmt einen Bleistift! Die Beschriftung kann man noch nach einem Jahr lesen und das Coole: Mit dem richtigen Radiergummi geht die Schrift wieder runter und das (abgewaschene!) Steckerlein kommt nächstes Jahr wieder in Einsatz. Ich wasche die Dinger übrigens ab, da man nie weiß, ob da noch irgendwas dranhängt, das vielleicht im nächsten Jahr Krankheiten in der Anzucht auslöst. Daher werden alle wiederverwendeten Materialien für die Anzucht vor der nächsten Aussaat geschrubbt.

 

Recycling-Fanatiker schneiden sich diese Schildchen übrigens aus Joghurtbechern. Aus Jalousien vom Sperrmüll habe ich auch schon gelesen. Sehr clever!

Lichtkeimer vs. Dunkelkeiner: Einfach erklärt

 

Die Bezeichnungen Lichkeimer und Dunkelkeimer unterscheiden zwei Samengruppen. Jene, die unbedingt Licht benötigen und möglichst wenig Substrat auf ihrem Kopf, um zu keimen und zu wachsen. Lichtkeimer. Lichtkeimer heißt aber nicht gleich, dass sie nicht (etwas) mit Erde oder anderem Pflanzsubstrat bedeckt sein dürfen.

 

Winterkopfsalat säen und GArtenarbeit im Oktober und November
Kopfsalat ist ein typischer Vertreter der Lichtkeimer, einfach zu säen und in vielen Varianten erhältlich. Übrigens: Diese „lummeligen“ Anzuchtschalen habe ich geschenkt bekommen. Viel zu instabil, daher nicht zu empfehlen.

Aussaat von Lichtkeimern

Dort wo sie ausgesät werden, ob in Anzuchtschalen oder im Beet beziehungsweise Topf: Immer erst die Erde angießen, denn, wer beispielsweise mal Salat oder Karotten ausgesät hat, weiß, dass die Samen wie ein Fähnchen im Wind sind oder, auf Wasser bezogen: Wie ein kleines Beiboot bei Sturmflut. Liegen die Minisamen der Lichtkeimer auf der Erde und ich komme selbst mit dem feinsten Wasserstrahl, dann gehen die schwimmen. In alle Richtungen. Daher: Angießen, Erde andrücken, Saatgut der Lichtkeimer platzieren und einen Hauch Erde drüber. Wer profimäßig vorgehen möchte, der nimmt einen Sieb und bedeckt die Samen puderzuckergleich mit etwas Erde.

 

Faustregel: Nicht mehr als 0,5 cm. Ich nehme hierzu meist Vermiculite. Vermiculite ist ein natürliches, gut wasserspeicherndes Silikat.

 

Typische Lichtkeimer sind: Tomaten, Kopfsalat, Karotten, viele Kräuter wie Petersilie, Kresse oder Basilikum, nicht jedoch Schnittlauch.

Aussaat von Dunkelkeimern

 

Dunkelkeimern ist es recht, wenn sie schön in der Verborgenheit schlummern und „schlüpfen“ dürfen. Das Licht verhindert wohl deren erfolgreiches Keimen. Aus Faustregel für Dunkelkeimer gilt: etwa die dreifache Tiefe der Samengröße in der Erde. Dann fühlen sie sich wohl. Klassiker in Sachen Dunkelkeimer sind: Bohnen, Erbsen, Knoblauch, Lauch, Radieschen, Kohlrabi, Zwiebel und Kapuzinerkresse. Paprika und Chili scheint es relativ egal zu sein, was ich jedoch bereits beobachtete: Wenn die Erdschicht, in meinem Fall Vermiculite-Schicht, nicht dick genug ist (irgendwas zwischen 0,5 – 1 cm), dann haben sie nicht genug Halt und wachsen kümmerlich mit überirdischen Wurzeln. Da gibt es aber auch Abhilfe: Etwas wachsen lassen und vorsichtig Erde nachfüllen. Dabei die Minipflanzen aufrichten.

 

Nach der Aussaat der Samen: Wasser, Wärme & Licht

 

Ob Sonnenfreund oder Erdbewohner – Licht- und Dunkelkeimer oder die irgendwo dazwischen: Die Samen dürfen, wenn mal in der Erde nie, wirklich nie austrocknen. Hat einmal der Keimprozess begonnen, dann ist Wasser mit das Wichtigste. Wenn das mal fehlt und die noch nicht sichtbaren Keimlinge sind am Wachsen, dann wartet man bis Ende des Gartenjahres und darüber hinaus. Da kommt nichts mehr.

 

Eine regelmäßige Kontrolle auf genügend Feuchtigkeit ist daher nötig. Das hat man allerdings schnell raus, ob jetzt auf der Fensterbank die Aussaat vor sich hinkeimen darf oder auch im Freiland. Wobei es da schnell auch mal zu einem Komplettausfall kommen kann. Das Beet trocknet an einem unerwartet warmen Tag aus. Das kann es gewesen sein.

Pflanzenlampen zur Anzucht von Setzlingen
Bei der Aussaat von Gemüsesamen kann vor allem früh im Jahr oder bei schlechten Lichtverhältnissen zusätzliches, künstliches Tageslicht helfen. Hier: Eine LED-Schreibtischlampe. Tipp: Ab 5.500 Kelvin (K abgekürzt) schafft so ein Licht, dicht über den Setzlingen, gute Bedingungen. (dient lediglich als Beispielfoto; Noch nicht gekeimt benötigen die Pflanzen vor allem Wärme)

 

Aber zurück auf die Voranzucht zuhause. Tipp, sofern die Möglichkeit da ist: Von unten gießen. Beispiel: Anzuchtschalen mit entsprechen viel Wasser füllen – die Menge bekommt man mit der Zeit raus. Steht nach einer halben Stunde noch Wasser darin, dann einfach abgießen. Vorsicht, dass die Anzuchttöpfe nicht gleich hinterherfliegen.

 

Wärme, ein weiterer Faktor bei der Aussaat von Samen. Die einen mögen`s eher kühl wie mein früher Kopfsalat, der bei 12 – 16 Grad keimt, die anderen knackig-warm. Als Hinweis in Sachen Temperaturen: Woher stammen die Pflanzen ursprünglich? Kommen die aus warmen Ländern, dann sollten die Samen bei 20 – 25 Grad keimen (grobe Richtlinie; Chili und Paprika können sogar bis 29 Grad, mehr aber nicht). Das wären vor allem: Tomaten, Paprika, Chili, Kürbis und Gurken. Je kühler die Temperaturen, desto länger dauert die Keimung, vor allem bei Chili und Paprika. Diesen Winter keimen Letztere auf einer Heizmatte; Ergebnis: bei bis zu 29 Grad (mehr bitte nicht) dauerte es fünf Tage, bis die Minipflanzen freudig aus der Erde lugten.

 

Tipp bei Hobbyzüchtern mit einer Fensterbank: Fasst die Fensterbank mal an. Nicht so selten sind Fensterbänke, selbst über der Heizung, eine Kältebrücke von/nach draußen. Das Ergebnis: Die Bänke sind richtig kalt, die Temperatur die zum Keimen nötig ist, wird so selbst mit wohligen Raumtemperaturen nicht erreicht. Tipp: Einen Stapel Zeitung oder Ähnliches unterlegen. Oder auch wo ganz anders hinstellen bis etwas aus der Erde schaut.

 

Apropos: Anzuchtschalen mit Deckel halten Feuchtigkeit und Wärme. Da mal ein paar Euro reininvestieren lohnt sich schnell. Tägliches Lüften nicht vergessen. Alternativ: Irgendwelche Anzuchtschalen – die Plastikschalen von Erdbeeren, Champignons & Co. finden hierbei eine sinnvolle Verwendung – und diese in einen verschließbaren Beutel stecken. Durchsichtig selbstredend und auch diesen täglich kurz öffnen.

 

Wenn`s spannend in der Aussaat wird: Licht und vergeilen

 

„Es werde Licht!“ Das mag so mancher Hobbyzüchter dem Planeten da draußen gerade im Winter zurufen. Doch: Leider ist die Fensterbank oft etwas arg dunkel – bis etwa Mitte März – aufgrund der Sonnenscheindauer. Gerade wenn die Wärme stimmt, das Licht aber nicht, dann wachsen die Pflänzchen dünn und fragil in die Höhe, meist sind sie irgendwann einfach tot. Das bezeichnet die Fachwelt, ganz unerotisch gemeint und deprimierend, Vergeilen oder Geilwuchs.

 

Gegen Vergeilen oder Geilwuchs helfen folgende Maßnahmen:

 

      • Warten bis genug Licht vorhanden ist, beispielsweise für Tomaten auf der Fensterbank. Das geht locker noch bis Ende März, ohne dass der Tomatenzüchter sonderlich viel Zeit gegenüber der früheren Aussaat verliert. Späte Gurken, Zucchini oder Kürbis die ich nie vor Ende März gleich in größere Töpfe stecke kommen dann ebenfalls ideal.
      • Temperatur nach dem Keimen runterfahren. Heizmatten oder die direkte Nähe zur Heizung nach ein, zwei Wochen sind nach dem Keimen nicht mehr wirklich nötig, selbst die Zimmertemperatur kann bei entsprechend wenig Licht zum Geilwuchs führen. Meine Maßnahme: Runter mit der Temperatur. Beispiel: Hat ein Schlafzimmer oder Treppenhaus ein helles Fenster, aber so 16, 17 Grad – prima, denn dann passt das Wärme-Lichtverhältnis Sie wachsen langsamer, aber gesund und meistens ohne zu Vergeilen.
      • Dritte Maßnahme, die bei Profis Alltag ist: Zusatzlicht. Hier benötigt man allerdings das, was man landläufig Tageslichtlampen nennt. Was hier zu beachten ist und warum in der kleinen Anzucht selbst eine entsprechende Schreibtischlampe ausreicht im Beitrag Anzucht leicht gemacht: Mit Pflanzenlampen zu mehr Erfolg.

Wenn die Pflanzen größer sind: Pikieren & umtopfen

 

Anzucht von Tomaten, Paprika, Chil und anderem Gemüse Tipps
Eine nach Süden ausgerichtete Fensterbank ist zur Anzucht immer optimal. Das Licht-Wärmeverhältnis muss allerdings stimmen und bis Ende Februar kann die natürliche Lichtmenge auch problematisch wenig sein. Tipp: Diese Anzuchtschalen kann man belüften, mit 2 Klappen auf der Oberseite. Wer keine besonders auf Randale ausgerichteten Haustiere hat, kann diese praktisch und platzsparend stapeln.

Es ist unglaublich, was es ausmacht, wenn man die Klassiker in der Anzucht auf der Fensterbank umtopft. Gerne 2 x, bevor sie am späteren Standort Platz nehmen. Das Wachstum, wenn es heißt raus aus der Anzuchterde, rein in Pflanzerde in einen etwa 12 cm großen Topf, ist immens. Die Klassiker für die Pikier- und Umtopfaktion sind: Tomaten, Paprika, Chili, gerne auch mal Kürbis, Gurke und Zucchini und vorgezogene Sommerblumen (hier genügt meist 1 x). Pikiert oder umgetopft wird, wenn die Jungpflanzen mindestens 2 echte Blätter gebildet haben. Gerne auch 4 oder 6. Mehr aber nicht und abhängig davon wie schnell sie wachsen.

 

Anzuchttöpfe kosten etwas Geld und machen mehr Arbeit vor der Aussaat. Beim ersten Topfen allerdings sind sie denkbar einfach zu hantieren. Einzelnen Topf nehmen, in den großen Topf – Boden mit etwas Erde bedecken – Erde locker auffüllen, angießen, fertig. Gegebenenfalls vorsichtig den überstehenden Rand abzupfen. Tipp: Nicht fest andrücken und die genannten Jungpflanzen ruhig etwas tiefer setzen, auch beim späteren, 2. Umtopfen und am Endstandort. Das fördert die oberflächliche Wurzelbildung gesunder, stabil wachsender und sich gut versorgender Pflanzen.

 

Pikiert man klassisch, nimmt also aus einer großen Schale gemeinsam gesäte Pflanzen, dann gilt: Vorsichtig und tief genug darunter mit Pikierstab oder eben einer Gabel reinfahren. DANN vorsichtig lockern und anheben, gleichzeitig an einem Blatt mit Daumen & Zeigefinger festhalten. NIE am Stängel. Ist der kaputt, dann ist die Pflanze kaputt, reißt mal ein Blatt ab, halb so wild. Wie zuvor beschrieben: Einen kleinen Topf nehmen, etwas normale Pflanzenerde reingeben, den Setzling vorsichtig darauf platzieren, an einem Blatt festhalten und mit Erde auffüllen. Dann einfach noch etwas rütteln, sodass sich die Erde gut verteilt und dann gut angießen. Wenn da Tomate und Co. nun etwas in Schieflage kommt, sprich krumm und schief im Topf „hängt“ – egal, das sortiert sich schon. Aber wenn Ihr das zarte Pflänzchen an einem Blatt festgehalten habt, dann ist die Schieflage eh halb so wild..

 

Anzucht aus Samen: Klappt nicht immer, aber was soll`s

 

Man hat mal vergessen zu gießen und der Keimprozess ist unterbrochen, vielleicht war doch mal zu viel Erde auf dem Saatgut, es wurde zu warm oder zu lange gelagert (besonders problematisch ist das bei Pastinaken; dagegen keimen Tomaten noch nach Jahren). Eine andere Katastrophe: Die Samen gehen auf, aber die zarten Pflänzchen gehen einem allesamt ein. Starker Schimmelbefall (liegt an der Erde) oder die Umfallkrankheit (kommt von Bakterien in der Erde) können der Grund sein. So manche Widrigkeit kann selbst dem erfahrensten Hobbygärtner einen Strich durch die Rechnung machen. Aber er gibt nie auf. 😉

 

Tipps zur Zucht von Tomaten aus Samen und anderem Gemüse
Läuft es top, dann hat man die Qual der Wahl. Die erfolgreiche Anzucht von über 15 Tomatensorten letztes Jahr. Was das Bild von Anfang Mai zeigt: Die unterschiedlichen Größen von Tomaten, die zwischen Anfang Februar und Anfang April ausgesät wurden.

Mein Tipp, nicht nur für Anfänger: Aufschreiben, wann man was ausgesät hat, gerne auch, was wie schief läuft. Und letzter Tipp zum Abschluss: Eher ein paar Samen mehr aussäen. Ist man erfolgreich und gehen alle auf – prima, dann an Freunde verschenken oder den Nachbarn auch mit dem (Balkon-)Garten-Virus anstecken. Zudem hebe ich immer ein paar Samen einer Sorte auf. Falls was schief geht und ich eine Sorte unbedingt nachsäen möchte…

 

Probleme in der Anzucht von Pflanzen aus Samen? Schimmel, Geilwuchs und mehr – Die üblichen Probleme und Tipps, wie Ihr diese beseitigen könnt, findet Ihr hier.

 

Und hier noch die Tipps für die Aussaat von Tomaten mit einigen eher nicht so bekannten Praxiserfahrungen.

Die Anzucht von Paprika und Chili.

Ein Guide durch Anfänger- und Balkongemüse.

P.S. Und wenn die echte Draußen-Aussaat-Saison endlich wieder beginnt, ja, dann wird eh alles einfacher 🙂

Fragen? Gerne im Kommentar oder als Mail an redaktion @ muhvie.de.

Text & Fotos © Jürgen Rösemeier-Buhmann

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