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Herrlich leicht: Zuchinipuffer-Rezept mit Limetten-Basilikum-Dip

Kennt Ihr das auch? Wenn sie mal richtig durchstarten, dann weiß man so gar nicht mehr, was alles mit den schnellwachsenden Zucchini anstellen. Eine Variante: Diese herrlich fluffigen Zucchinipuffer, die mit Basilikum-Limetten-Dip so richtig lecker sind. Gelingt natürlich auch mit gekauften Zucchini.

Zucchini Rezepte: Zucchinipuffer Rezept
Zucchini-Rezepte gibt es viele. Nach etwas Rumprobieren gehört dieses Zucchinipuffer-Rezept zu meinen Favoriten und steht regelmäßig auf dem Sommerspeiseplan. Der Basilikum-Dip gibt dem Ganzen eine herrliche Frische, ebenso, wie frische Salate aus dem Garten. Ein grüner Salat wäre hierzu auch super.

Zuchinipuffer-Rezepte gibt es so einige. Man kann sie mit Käse und etwas Mehl, mit geriebenen Kartoffeln oder, wie in diesem Rezept, mit Mehl, Gries und Eiern binden. Letztere ist derzeit unsere Lieblingsvariante. Wie immer ist das Rezept nicht abgeschrieben, sondern selbst ertüfftelt und praxiserprobt.

Zucchinipuffer-Rezept

Für das Rezept braucht es etwas Geduld. Also jetzt nicht stundenlang, doch die Zucchini müssen erst entwässert werden, um die Puffer kompakter zu machen. Auch kann man das zarte Gemüse nicht mit voller Power anbraten. Mittlere Hitze und Geduld sind angesagt. Ruhen dürfen Sie dann, wenn man die folgende Menge macht, bei 110, 120 Grad im Backofen. Dort ziehen sie nochmals nach, sind dann allerdings nicht mehr ganz so knusprig.

Tipp 1: Folgendes Rezept für etwa 8 Puffer in gleichzeitig zwei großen Pfannen anbraten. Dann müssen sie nicht im Backofen warten.

Tipp 2: Pufferwürze und Zutaten für den leichten, frischen Dip gerne nach Gusto variieren.

Zutaten für 2 gute Esser:

Die Zucchinipuffer:

Gut 1 Kg Zucchini (auf mittlerer Reibe raspeln)

1 große Zwiebel (ebenfalls geraspelt)

1 – 2 Knoblauchzehen (fein gehackt)

110 g Mehl

50 g Maisgries

2 Eier

½ TL Salz

Frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer

½ TL Paprikapulver

2, 3 Messerspitzen Ras el-Hanout

Öl zum Ausbacken

Der Limetten-Basilikum-Dip:

100 g Ziegenfrischkäse (geht auch Schmand, Saure Sahne oder ein kleiner Becher griechischer Joghurt)

Etwa 50 ml Milch oder süße Sahne (so viel, dass der damit aufgerührte Frischkäse schön cremig wird)

Abrieb einer kleinen Limette und ein paar Tropfen Limettensaft

Ein halbes Duzend Basilikumblätter, fein gehackt

1 Prise Salz

Für die Zucchinipuffer zunächst die geriebene Zucchini etwa eine halbe Stunde stehen lassen und gut ausdrücken.

Erst die Eier, Mehl, Gries, ½ Teelöffel Salz und die genannten Gewürze – oder nach eigenem Gusto auswählen – miteinander verrühren, dann die ausgedrückten Zucchiniraspel unterheben.

Jetzt wird das Öl in einer oder zwei Pfannen erhitzt. Da das Rezept mediterran angehaucht ist, habe ich Olivenöl zum Anbraten der Zucchinipuffe gerne.

Nun die Zucchinipuffer anbraten. Hierzu, je nach Größe der Puffer, einen halben bis dreiviertel gefüllten Suppenschöpflöffel mit der Masse in die Pfanne (am besten beschichtet) mit erhitztem Öl  geben. Die Masse sollte ganz gut verlaufen, eventuell auf etwa ½ Zentimeter Dicke verteilen.

Die Zucchinipuffer benötigen bei mittel-hoher Hitze (ich habe an unserem Induktionsherd so 10, 11 von 14 eingestellt) auf jeder Seite etwa 7, 8 Minuten. Tipp: Da jeder Herd anders ist, auch jede Pfanne, einfach alle paar Minuten nach dem Bräunungsgrad schauen. Der Puffer sollte jedenfalls so gebacken sein, dass man ihn problemlos umdrehen kann. Das geht anfangs nicht.

Während das Ganze in der Pfanne bruzzelt, werden die Zutaten für den Dip zusammengerührt.

Zusammen servieren. Gerne etwa mit einem frischen Tomatensalat.

Varianten des Zucchinipuffer-Rezeptes

Zucchini-Rezepte: Zucchinipuffer Rezept
Zuchinipuffer sind total variantenreich. Hier kam noch etwas Süßes wie Würziges hinzu. Auch dieses Zucchini-Rezept ist total lecker. Feigen aus dem eigenen Garten, Krabben, Schnittlauch-Kapuzinerkresse-Pesto kamen als Ergänzung hinzu.

Variieren kann man dieses Rezept auf vielfältige Weise. So passt etwas geriebener Käse in die Puffer, man kann Scampi oder ähnliches dazu andünsten, auch geröstete Pinienkerne machen sich darauf gut. Auf dem 2. Bild sieht man eine grüne Paste. Diese war aus Schnittlauch und Kapuzinerkresseblättern, etwas Olivenöl und Salz aufgemixt.

Da uns stets kurz nach zwei Jahren nach dem Kauf der eigentlich hochwertige Braun-Stabmixer kaputt ging, haben wir jetzt das Original gekauft. Einen ESGE-Zauberstab. Der ist wirklich super, handlich, leistungsstark und mixt so ziemlich alles. Natürlich auch unsere sommerlichen Pesto-Variationen, den eingekochten, traumhaft-aromatischen Ketchup oder die eingekochte Tomatensauce für den Vorrat.

 

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