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Feige im Garten oder Topfgarten pflanzen: Südländischer Gaumenschmaus

Feige im Garten pflanzen: Sortenwahl, Standort und Pflege
Feige im Garten pflanzen sind ein tolles, sehr leckeres Vergnügen. Standort und Boden sollten allerdings stimmen. Ansonsten benötigt die Feige nicht besonders viel Pflege. Besonders in heißen Perioden gut gießen.

 

Seit nunmehr fünf Jahren dürfte die etwa drei Meter breite Schönheit in unserem Garten stehen. Ja richtig, denn Feigen im Garten kann man durchaus pflanzen. Es muss nur der Standort stimmen. Und mit etwas Glück, wie durch den milden letzten Winter, kann man nach ein paar Jahren auch mal 200 oder 300 Feigen ernten. Von einer Pflanze.

März, 2014. Ich stand im Garten und habe mir die noch unbelaubte Feige angeschaut. Schaut man näher hin, dann sieht man kleine, vielleicht einen halben Zentimeter messende, grüne Beulen. Das sind sie, die leckeren Feigen in spe. Und das waren ganz schön viele. Ich zählte Ast für Ast durch, Ergebnis: Hier warteten etwa 300 kleine Feigen auf ein phantastisches Frühjahr. Und das kam. Und alle wurden reif. Alle. Und einen zweiten Schwung – in milden Gegenden und bei optimalen Temperaturen – gab es auch noch, so Richtung September. Nicht alltäglich aber möglich. Also wurde mehr oder minder jeden Tag von der Feige im Garten geschlemmt. Frisch gepflückt beim Gießen in den Mund – die meisten Feigen isst man mit Schale, vielleicht nur den Ansatz entfernen, welcher etwas seifig sein kann –, auf den Grill oder in den Backofen gepackt mit Ziegenfrischkäse, Honig und Parmaschinken ummantelt. Es wurde peppiger Feigensenf, würziges Feigenchutney und fruchtig-süße Feigenmarmelade produziert. Schön frisch im Geschmack mit Orangensaft. Herrlich! Das ist bei weitem nicht jedes Jahr so. Aber jedes Jahr aufs Neue freut man sich über die kommende Feigenernte.

Feigen im Garten: Mit dem richtigen Standort klappt es

Feige im Garten pflanzen: Sortenwahl, Standort und Pflege
Etwa 2,5 m hoch und locker 3 m breit, eine stattliche Feige. Wo sie zu üppig ist, einfach im Spätwinter schneiden. Dann ist sie in der Ruhephase und scheidet den sonst üblichen milchigen Saft nicht aus.

Die Feige ist strengenommen nicht anspruchsvoll. Oder sollte man sagen, dass sie kein Feigling ist? Es muss eben nur der Standort stimmen, dann fühlt sie sich in Deutschland wohl. Selbst in der Schweiz wie ich unlängst las. Der richtige Standort einer Feige fängt bei einer durchlässigen Erde an. Sie darf ruhig fest sein, aber nicht wie unser Lehmziegelboden, in dem bei Nässe das Wasser steht und steht. Den Boden da anreichern hilft immens. Anreichern mit Sand oder Humus zum Lockern. Gepflanzt wird die Feige ein paar Zentimeter tiefer, als sie im Topf saß. Ich habe diesbezüglich beim Kauf nicht nachgefragt, vermute aber mal, dass das Pflänzchen dann etwas mehr Frost abkann. Mehr, das heißt in unserem Falle, mit einer Bayrischen Feige, so um die – 20 Grad. Aber diese Angabe ist relativ, denn, das weiß jeder, es gibt gefühlte und tatsächliche Temperaturen. Pfeift also der winterliche Wind nur so durch den Garten, dann fühlt sich so eine Feige nicht sonderlich wohl. Im Zweifelsfall friert sie zumindest oberirdisch ab. Kann aber, sehr spät, etwa Ende Mai, Anfang Juni, aus der Basis wieder austreiben.

Feige im Garten pflanzen: Sortenwahl, Standort und Pflege
Ast für Ast hing 2014 voll mit Feigen. Wenn man genau hinschaut: Hier hängen die üblichen drei Generationen. Ganz unten, verdeckt durch einen Ast, die erste reife Frucht, die größeren folgen hier alsbals. Dann die mittelgroßen wie ganz oben und im Hintergrund, das ist die zweite Frucht, die Anfang Herbst reift. Die dritte, das sind die ganz kleinen, das ist die 3. Frucht, die bei uns in Mitteleuropa seltenst noch ausreift. Während unsere 1. Frucht problemlos mit Schale gegessen werden kann (sortenabhängig), da kann die 2. Frucht, zumindest der Fruchtansatz, dank der Schale auch mal seifig schmecken.

Am besten als Standort für einen Feigenbaum ist eine warme Hauswand im Rücken, idealerweise immer in Südausrichtung. Ist ein Windschutz vorhanden ist das ebenfalls prima. Im späten Herbst packe ich dann noch einen ganzen Sack Rindenmulch auf die Basis, um Feuchtigkeit wie Wärme zurückzuhalten. Mir wurde mal gesagt, dass eine Feige erst dann unseren Winter verträgt, auch wenn sie frosthart ist, wenn sie fünf Jahre alt ist. Spricht Vieles dafür, denn je länger die Feige im Garten sitzt, desto besser ist es wohl mit der Unempfindlichkeit gegen Kälte.

Neben der bayrischen Feige gibt es noch ein paar weitere Feigensorten, die – 10 Grad und mehr vertragen. In einem Onlineshop habe ich beispielsweise die Feige „Rouge de Bordeaux“ entdeckt, aber es gibt auch andere. Tipp: So eine Pflanze im Fachbetrieb kaufen und ordentlich beraten lassen. Die obigen Boden- und Standortbedingungen sind jedenfalls schon Mal eine gute und gesunde Basis, um sich an einer Feige im Garten lange zu erfreuen. Und ist es wirklich ein mildes Jahr, so wie vergangenes, dann kann man sogar noch im Oktober die letzte Ernte einfahren. Allerdings, hat man wirklich eine gute Ernte, dann muss man sich was einfallen lassen. Denn aus dem eigenen Garten sind Feigen lange nicht so haltbar wie jene im Handel. Ich denke mal nicht darüber nach, warum. Sie werden einfach lecker und sehr zeitnah verarbeitet. Siehe die Blog-Rezepte-Rubrik, da gibt es drei leckere Ideen. Tipp: Im Kühlschrank werden reife Feigen schnell glasig und matschig. Auch der wundervolle Geschmack geht verloren.

Feige im Garten pflanzen: Sortenwahl, Standort und Pflege
Frisch geerntet und in den Backofen oder Grill, als Feigenchutney, Marmelade oder feigensenf – nicht nur pur schmecken Feigen herrlich.

Ach, und noch was zur Ernte: Die meisten Feigensorten sind dann reif, wenn sie an den kurzen Stielen abknicken und bei leichtem Druck sehr weich sind. Dann sind sie leider auch bei Wespen beliebt. Beim Ernten daher gerne auch 2 x hinschauen, ob nicht ein schwarz-gelb gestreifter Flieger dransitzt. Feigen kann man schließlich auch im Topf pflanzen. Einen großen Topf. Windgeschützt, weg vom Boden und sehr, sehr gut eingepackt, soll sie es sogar draußen überleben können. Allerdings: Ohne Garantie. Besser wäre wohl ein Wintergarten.

Feige aus Stecklingen gewinnen.
Diese Feige ist aus einem Steckling vermehrt. Geschnitten in der Ruhephase der Pflanze, so etwa im Februar, und aus einjährigem Holz, war das der Status Quo im Juni.

 

Feige über Stecklinge vermehren

Die Vermehrung einer Feige klappt hervorragend über Stecklinge. Wie man das bewerkstelligt? Ist gar nicht so schwer und die Anwuchsgarantie bei Feigen ist relativ groß. Wie man Feigen als Stecklinge vermehrt, siehe den Blogeintrag Kostenlos Pflanzen durch Stecklinge gewinnen. Als Faustregel sagte mir mal ein Gärtner, dass die Feige allerdings etwa 5 Jahre alt sein so, bevor sie ins Freie gepflanzt wird.

Bei Fragen einfach eine Mail an redaktion (at) muhvie.de

 

Text & Photos (c) Jürgen Rösemeier-Buhmann

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16 Antworten

  1. Rander Ida
    | Antworten

    kann man die noch nicht ganz reifen Feigen noch verwerten?

    • Jürgen Rösemeier-Buhmann
      | Antworten

      Hallo Ida, bedingt reifen Feigen bei Zimmertemperatur noch nach, wenn sie, wie beschrieben FAST reif sind. Und dies geht sogar erstaunlich schnell (2, 3 Tage). Einfach mal probieren. Wenn du den jetzt meist doch eher harten Stielansatz entfernst und sie doch noch reif und süß werden, dann zu Marmelade oder meinem Lieblingsrezept aus dem Backofen (bei hier auf dem Blog) verarbeiten. Aber: Ich weiß ja jetzt nicht, wo deine Feigen wachsen, doch zum Ende der Woche wird es teilweise 15 Grad und mehr warm. Sofern du keine Frostnacht hast, ist es vielleicht einen Versuch wert, die Temperaturen noch abzuwarten.
      Viel Erfolg!
      Jürgen

  2. Monika M.
    | Antworten

    Hallo,
    habe eine Feige im Topf.Sie ist nun schon 4 Jahre alt, aber Früchte hatte sie noch keine.
    Wohne hier in Schleswig Holstein und die Pflanze scheint den Winter zu mögen.
    Wird dass was mit reicher Ernte?

    • Jürgen Rösemeier-Buhmann
      | Antworten

      Hallo Monika,
      weißt du zufällig, was es für eine Sorte ist? Wäre nicht unwichtig zu wissen. Nach vier Jahren sollte sie eigentlich schon längst die ersten (wenigen) Früchte tragen. Auch wenn Du jetzt Pech hättest, dass gebildete Früchte nicht ausreifen in Deinem Klima, solltest du doch zumindest einen Fruchtansatz sehen.

      Die meisten Feigen sind selbstbefruchtend, d.h., sie benötigen keinen bestäubenden Nachbar. Aber es gibt auch Ausnahmen…
      Viele Grüße!

  3. Heidi Müller
    | Antworten

    Hallo Jürgen, vielen Dank für die guten Tipps. Wir haben die Basis mit Mulch und zusätzlich mit Tannenzweigen abgedeckt.
    Den Stamm habe ich mit Flies umwickelt und ein entsprechend großer Flies liegt bereit für eventuelle Minusgrade.
    Das Bäumchen, ca. 1,90 m hoch sieht sehr kräftig aus und die eingekürzten Zweige sind kräftig grün und bilden zarte frische Triebe oder Blätter. Das weiß ich nicht so genau, es wird sich bald zeigen, was es wird. Die Idee mit dem Kompost zum Abdecken habe ich aufgegriffen. Während der aktiven Zeit haben wir ihn mit Tomatendünger verwöhnt. Ich habe ständig ein Auge auf das Außenthermometer und die Wettervorhersage. Aber der Baum steht sehr geschützt. Ich möchte dieses Baby unbedingt wachsen
    und gedeihen lassen. Ich verbringe in jedem Jahr viele Wochen in Spanien und der Baum ist wie ein Teil, ein lebender Gruß aus diesem Land in meinem Garten.
    Liebe Grüße

    • Jürgen Rösemeier-Buhmann
      | Antworten

      Hallo Heidi, na, das klingt doch alles ganz gut! 🙂 Wird schon werden! Meine Mutter hatte vor Jahren bei -20 Grad und ungeschütztem Standort einen Kahlfrost. Alles Überirdische war tot. Trtotzdem: Trieb über den Sommer wieder aus. LG und gute Ernte!

  4. Heidi Müller
    | Antworten

    Ich habe meine dreijährige Pflanze im letzten Frühjahr in den Garten gesetzt. Wir hatten eine gute Ernte
    bis in den Oktober hinein. Jetzt, die Temperaturen bei uns in Südhessen an der Bergstraße sind sehr mild,
    fängt der Feigenbaum an, neue Triebe zu entwickeln und es bilden sich lauter kleine Fruchtansätze, so kirschgroß.
    Ist das normal? Wir hatten den Baum im Oktober nach der Ernte etwas in Form geschnitten. Ich habe Angst, dass bei Temperaturen unter Null alles abfriert. Soll ich das Bäumchen ganz einpacken? Ich bedanke mich schon im voraus für eine Antwort.

    • Jürgen Rösemeier-Buhmann
      | Antworten

      Hallo Heidi, schön, dass es eine gute Ernte gab. Ich glaube, es war ein gutes Feigenjahr. 🙂 Die Früchte für das Folgejahr werden immer im Herbst gebildet. Das siehst du dann immer an kleinen „Knubbel“ in den Blattachseln. Hm, geschnitten wird eine Feige immer erst bei Winterruhe, so im Januar, Februar. Das bekommt ihr zumindest am besten. Vieleicht vormerken für den nächsten Schnitt. 😉 Ja, für die Pflanze ist es jetzt fast schon frühlingshaft bei dir (ich wohne nicht soo weit weg in der Pfalz, nahe der Weinstraße). Behalte einfach das Wetter im Auge. Hast du die Basis dick mit Kompost oder Rinde gemulcht? Haben wir immer gemacht. Kompost böte zudem genügend Nährstoffe für das neue Gartenjahr. Wie sehen die Äste aus, die Ihr eingekürzt habt? Gut? Dann würde ich mir keinen Kopf machen. Aber: Sicherheitshalber vielleicht ein ausreichend großes Vlies parat halten. Ich habe zwar so ein junges Exemplar noch nicht ausgepflanzt, aber alles über -5 Grad sollte nach meiner Einschätzung und Erfahrung kein Problem darstellen. LG, Jürgen

  5. Gräning, Hartmut
    | Antworten

    Unsere Feige ist jetzt vier Jahre alt ca. 2 m hoch und 1,50 m, breit, eine Pracht, Gezogen in der Pfalz steht sie im Garten bis mittags in der vollen Sonne. Der Ertrag ist super, noch jetzt, Mitte September trägt sie noch 30 Früchte. Unsere Frage ist, reifen noch alle und was kann man mit nicht ausgereiften Feigen machen?

    • Jürgen Rösemeier-Buhmann
      | Antworten

      Hallo Hartmut, du kannst nur auf ein hoffentlich wärmeres Wetter im September und einen goldenen Oktober hoffen. Bei uns sind die Feigen – der 2. Fruchtbesatz – dann meist nochmals reif geworden. Oft aber deutlich kleiner und weniger süß, wegen der fehlenden Wärme. Wie groß sind die denn? Wenn die Größe an die übliche Endgröße rankommt, sollte das noch was werden. Für den 3. Fruchtbesatz ist es hier definitiv zu kalt. Leider reifen Feigen nur am Strauch, nachreifen lassen hilft leider nicht. Bei Frost habe ich dann immer die restlichen Feigen ausgebrochen und mich gleichzeitig darüber gefreut, dass schon viele neue Ansätze für nächstes Jahr vorhanden sind. Im nächsten Jahr haben wir wohl auch wieder eine, dann im neuen Garten. Schöne Grüße aus dem Leiningerland! Jürgen

  6. Fitti
    | Antworten

    Thema Feigen im Garten

    Grüß Euch,
    ich habe im Garten seit etwa 15 Jahren einen Feigenbaum, der sich gut entwickelt hat und in den letzten Jahren im Frühjahr stets viele Feigen angesetzt hatte, die aber nur sehr langsam wuchsen und nur wenige reif, d.h leicht violett, wurden. In diesem Jahr wurde keine Einzige reif. Sie haben jetzt einen Durchmesser von etwa 25 mm und sind grün geblieben. Lässt sich mit diesen kleinen grünen Feigen etwas anfangen oder soll ich sie am Baum lassen oder ablesen und kompostieren? Unser Garten liegt am Bodensee auf 440m Höhe, also in guter Lage und die Feige steht frei auf einer sonnigen Wiese, allerdings ohne Baumscheibe.
    Ich freue mich auf Eure Antwort.
    Fitti

    • Jürgen Rösemeier-Buhmann
      | Antworten

      Hallo Fitti,
      leider gibt es solche Jahre zwischendurch… Mal haben wir gerade Mal ein Duzend Feigen gegen Ende des Jahres geerntet, das Jahr drauf ab Ende Juli und bis in den Oktober 200, 300. Dieses Jahr waren es vielleicht zu viele kalte Perioden, aber die Chance besteht noch, dass sie dir bis irgendwann im Oktober (so der Wettergott will) zumindest zum Teil ausreifen. Wie im weiteren Kommentar heute: Leider reifen Feigen nich nach. Tipp: Warte mal bis Anfang November, erst bei Frost habe ich immer die Feigen abgemacht. Viel Glück! Jürgen

  7. Sandra Boksa-Mallack
    | Antworten

    Halli Hallo…
    Ich habe auch Feigenbaum aus Samen gezogen… Nun ist sie ca 3 Jahre alt und gutv1.80 hoch … Wir haben sie Muttertag ins Freiland gesetzt und sie wächst auch artig. Nun habe ich natürlich angst vor dem Winter… Hast du Tipps für mich , wie ich sie gut über den Winter bekomme? Im übrigen kann man feigen auch wundervoll als Bonsai ziehen .

    Ganz lieben Gruß und DAAAANKEEE für den tollen Bericht

    • Jürgen Rösemeier-Buhmann
      | Antworten

      Hallo Sandra,
      lieben Dank für Dein Lob und super, dass du das Pflänzchen aus einem Samen gezogen hast! 🙂 Also ich habe im Herbst immer wirklich ganz dick die Basis gemulcht. Ruhig 10 cm oder mehr. Ideal wäre Kompost. Undf im ersten jahr im Gartenbeet bekam die Feige einen Schutz aus Gartenvlies. Am besten dann, wenn sie das ganze Laub abgeworfen hat. Das hat bei mir sehr gut geklappt. Je nach Witterung und Austrieb im Frühjahr, dann einfach entfernen. Tipp: Beim Einpacken/auspacken einfach auf die Temperaturvorhersage schauen. Viel Erfolg! 🙂

  8. Pflanzenfreund
    | Antworten

    Hallo toller Artikel. Ich habe noch eine Frage. Im September habe ich eine kleine Feigenzucht angesetzt (30 Pflanzen aus Samen selbst gezogen). Eigentlich dachte ich es würden wahrscheinlich noch welche eingehen, aber glücklicherweise sind alle schön gewachsen ☺ nun sind sie ca. 20 cm hoch. Aktuell habe ich sie jeweils in Töpfen (ca. 16 cm Durchmesser) Ab wann sollte man mit dem düngen beginnen? Sind sie jetzt noch zu klein, oder ist es gerade von Vorteil damit sie groß und stark werden? Vielen Dank schon mal im Voraus. Liebe Grüße

    • Jürgen Rösemeier-Buhmann
      | Antworten

      Hallo Jeannine, lieben Dank und schön, dass der Artikel für dich hilfreich ist! Hey, das ist ja eine super Ausbeute! 🙂 Wie lange sind sie in den Töpfen? Allgemein heißt es, dass Pflanzerde aus dem Handel für etwa 6 Wochen Dünger, also Nährstoffe, liefert. Danach ist die Erde mehr oder minder „ausgelaugt“. Dann würde ich so langsam mal alle paar Wochen einen schwach dosierten Flüssigdünger geben (zB flüssigen Tomatendünger, allerdings weniger stark dosiert, als angegeben und bis so etwa August; dann wollen die Pflanzen keine zusätzlich Nahrung mehr). Da sie so schnellwüchsig sind, kann das überhaupt nicht schaden. Meine Stecklinge vom Winter 2015/16 habe ich jetzt auch bereits gedüngt. An den Blättern hatte ich gesehen, dass die Rippen leicht gelblich wirken. Das war in meinem Fall ein Anzeichen von Stickstoffmangel. Allerspätestens dann benötigen sie Futter… Viel Erfolg mit deinen Feigen! Klingt vielversprechend! 🙂

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