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Sommerblumen & Stauden säen: Einfach, schön und so gut für Artenvielfalt

Sommerblumen wie diese Spinnenblume, Cleome spinosa, säen und die Artenvielfalt fördern. Hier die große Holzbiene, die schön bläulich-schwarz leuchtet
Sommerblumen wie diese Spinnenblume, Cleome spinosa, säen und die Artenvielfalt fördern. Die Aussaat ist bei den allermeisten Sommerblühern ganz einfach und spart, nebenbei, jede Menge Geld. Hier nascht eine große Holzbiene, die größte heimische Biene. Damit diese wunderschöne Pflanze unermüdlich blüht: Ein bis zwei Mal die Woche die entstehenden Samenkapseln abschneiden. Diese stehen kreisförmit unterhalb der Blüte wie kleine Bohnenschoten ab; von oben betrachtet, dachte der Namensgeber wohl… „sieht aus wie eine Spinne“.

Blumen im Garten. Ursprünglich wurden nektarreiche Blumen im Cottage- wie Bauerngarten gesät oder gepflanzt, um ganz viele Bestäuber, etwa für die Obstbäume anzulocken. Andere Blumen wiederum, so wie die Ringelblume oder Tagetes, sorgen für die Gesundheit von Gemüse, wehren Schädlinge ab und halten den Boden gesund. Heute ist es mehr denn je gut Sommerblumen zu säen, um die Artenvielfalt zu fördern. Aber auch zahlreiche Stauden sind ganz einfach aus Samen zu ziehen. Sommerblumen säen – in 35 Millionen Gärten, sei er auch noch so klein, und für noch mehr Balkongärten. Lasst uns loslegen! So geht`s.

Das Tolle an Sommerblumen: Sie sind so unkompliziert in der Anzucht, haben meist keine besonderen Ansprüche an den Boden – im Topf reicht einfache Blumenerde –, sie entwickeln sich rasend schnell und erfreuen uns meist bis weit in den Herbst hinein mit einmaliger Blütenpracht. Jede Menge Nektar und Pollen inklusive. Ab und an Wasser geben, regelmäßig ein wenig Dünger, Verblühtes jede Woche entfernen und der Spaß ist perfekt.

Man kann mit etwas gemächlich keimenden Sommerblumen wie Löwenmäulchen zwar früher – ab Mitte Januar – auf der Fensterbank starten. Jetzt Ende März bis Anfang April draußen direkt ins Beet oder in Töpfe gesät, das gibt sehr schnelle Ergebnisse.Und Hummeln lieben sie einfach.

Das mit den Nektarpflanzen…

Wer es richtig machen will und den (Beispiel) Bienen helfen will, der muss Heimisches pflanzen!… So oder so ähnlich lese ich es in mancher Gartengruppe auf Facebook.

Ist ja gar nicht falsch, nur: WENN ich an das Vorhaben „Nektarpflanzen“ so rangehe, dann benötige ich in aller Regel eine Wildblumenwiese, auch wenn Ausnahmen die Regel bestägigen. Diese sollte dann breitflächig ausgesät sein und mindestens 15, 20 heimische Blühpflanzen beherbergen. Da blüht dann immer etwas bei den oft viel kürzer blühenden Pflänzchen aus der Heimat.Auch gehen an die heimische Blume XY soundsoviele Arten mehr an eine Blüte als an die „exotische“ Z-Pflanze. Und noch mehr Argumente gibt es, um den heimischen Nektarsammlern effektiv zu helfen.

Finde ich super, wenn das gemacht wird, doch nur die wenigsten haben derlei viel Platz. Und gleichzeitig soll es ja auch richtig gut ussehen, will man ein Beet komponieren, und so weiter, ist man ein Blumenfreund.

Meine Lösung, die seit Jahren funktioniert: Einfachblühende (wichtig, um an den Nektar und die Pollen zu kommen!), lange blühende und nachgewiesenermaßen nektarreiche Sommerblüher – und Stauden – bevölkern unseren Garten. Und wirklich jede Menge unterschiedliche Bienenarten, verschiedene Schwebfliegenarten und Falter. Beispiele für Wildblumen-Mischungen: Diese von Neudorff, die WildgärtnerFreude-Blumenmischung, die es in größeren Packungen und verschiedenen Ausführungen gibt. Diese Wildblumen-Mischung ist ebenso abwechslungsreich und in der Kilopackung für bis zu 1.000 m2 geeignet. In den Rezensionen hat sie ein Imker gelobt.

Nektarreiche Sommerblumen: Ich ziehe immer vor

Was ich immer mache: Ich säe mir die gewünschten Sommerblumen in kleine Töpfe. Darin kommen sie schneller als beispielsweise in der jetzt noch kalten Beeterde, sie fallen nicht den hungrigen Schnecken zum Opfer und ich kann sie später platzieren, wo immer ich sie haben möchte.

Je nachdem wann ich säe, mache ich es so: Mitte bis Ende März und bei kaltem Wetter wird im Haus vorgezogen. Meistens nutze ich die platzsparend-praktischen Multitopfplatten, die man auch Topfplatten oder Anzuchtplatten nennt. Wer nur wenig Blüher vorzieht, etwa für Balkonien oder den wirklich sehr kleinen Garten kann auch Anzuchttöpfe oder Kokosquelltöpfe verwenden.

Zunächst wird die Erde eingefüllt, angedrückt und dann gewässert. Nun nehmt Ihr die Samen und sät einfach zwei, drei davon in die etwa 9 cm messenden Töpfe oder 1 Samen pro Multitopfplatte, Anzuchttöpfchen oder Kokosquelltopf.

Und dann kommt es darauf an…

Info: Lichtkeimer oder Dunkelkeimer?

Einige Sommerblumen sind Lichtkeimer – Beispiel: das Löwenmäulchen -, die meisten Sommerblüher indes Dunkelkeimer. Wer was ist, das steht in der Regel auf der Samenpackung. Als Faustregel: Ganz kleine Samen, etwa in Sandkorngröße, sind meist Lichtkeimer. So wie die genannten Löwenmäulchen oder auch Ziertabak Aber: Was heißt das eigentlich, also Lichkeimer und Dunkelkeimer?

Also, Lichkeimer sind wie gesagt fast ausnahmslos die kleinen Samen. Ihnen genügt einfach nicht die die Energie,um sich durch „dicke“ Erdschichten zu arbeiten. Daher liegen sie entweder direkt auf der Erde oder erhalten nur wenige Millimmeter Erde auf ihr „Haupt“. Hier gelangen trotzdem gewisse Wellenlängen des Lichts an sie. Genau dieses benötigen, um letztlich aktiv zu werden und eine Pflanze zu bilden.

Dunkelkeimer sind dann entsprechend jene Pflanzen, die (fast) unter Ausschluss des Tageslichts wachsen mögen. So in etwa in 2- bis 3-facher Samenstärke. Da kommt immernoch irgendwie Licht hin, aber nicht so viel und das richtige. Welches Samenkorn was benötigt, das verrät die Samenpackung.

Ob Anzuchtplatten, Anzuchttöpfe oder andere Hilfsmittel: Hierin kommen sie bei entsprechnder Größe, etwa 4 – 6 Wochen nach der Aussaat, nach draußen und werden in 9’er Plastiktöpfe mit normaler Pflanzerde umgetopft. Das mache ich sobald sie etwa 15 Zentimeter groß sind und/oder einen sehr ausgeprägten Wurzelballen haben. Hier sind die Topfplatten wieder praktisch, da man die Wurzelbildung an der unteren Öffnung besonders gut sieht. Sie wachsen dort heraus. Praktisch genauso gut ist die Wurzelbildung in den genannten Anzuchttöpfen oder in Quelltöpfen. Tipp: Wenn sich gut Wurzeln gebildet haben – gleiches gilt für die Anzucht in kleinen Anzuchttöpfen oder Kokosquelltöpfen – dann die wasserfeste Unterlage nie komplett austrocknen lassen. Denn: Sonst trocknen auch die Wurzeln aus und sterben ab. Anfangs bitte direkte Sonne meiden! Schnell haben die Pflanzen sonst richtige Brandverletzungen von der intensiven Sonne.

Ist es Ende März bis Anfang April und es herrscht mildes Wetter: Dann wird gleich draußen in kleinen Töpfen oder in den Multitiopfplatten vorgezogen. Gleich, ob drinnen oder draußen vorgezogen – ein Foliengewächshaus, ein richtiges Gewächshaus, Folientunnel oder ein Frühbeetkasten ist hierfür hilfreich. Alternativ sollten die Töpfe zumindest geschützt und warm/sonnig stehen. Einstellige Temperaturen macht den einjährigen Sommerblühern nicht, den weiter unten genannten Stauden ebensowenig. Sollte es bis Mitte Mai nochmals Frost geben, dann bitte reinräumen.

Weitere Gründe für die Voranzucht einzelner Pflanzen im Haus (wahlweise in einem kuscheligen Gewächshaus, das in der Frühjahrssonne bereits ordentlich warm wird): Es ist effektiv, da Ihr so weniger Samen benötigt, manche, besondere Schönheiten haben so  garantiert einen gelungenen Start in das kurze Leben und praktisch alle Sommerblüher (bis auf ein paar Ausnahmen) benötigen Keimtemperaturen von etwa +/- 18 Grad benötigen. Zudem blühen die vorgezogenen Sommerblüher etwa 4 Wochen früher als bei der Direktsaat. Sofern sie nicht vorher von Schnecken gefressen wurden.

Gibt es bei der Voranzucht Probleme? Dann bitte rechtzeitig agieren! Welche Probleme gerade bei der Voranzucht im Haus vorkommen und wie man sie löst, das verrät mein Beitrag über Probleme in der Anzucht auf der Fensterbank.

Sommerblumen säen wie die Cosmeen oder Schmuckkörbchen ist einfach. Hier mit Verbena bonariensis, das Hohe Eisenkraut. Eine etwas frostempfindliche Staude, die man absolut einfach aus Samen ziehen kann und die sich aussamt.
Sommerblumen säen, etwa die hier gezeigten Cosmeen/Schmuckkörbchen  (die großen, einfachen Blüten) ist einfach. Hier mit Verbena bonariensis, das Hohe Eisenkraut. Eine etwas frostempfindliche Staude, die man absolut einfach aus Samen ziehen kann und die sich zuverlässig aussamt. So gut, dass ich sie jedes Jahr etwas ausdünnen oder versetzen muss. Beide sind toll für Nektarsammler und auch absolut balkontauglich, wenn man sie direkt in einen großen Topf sät oder vorzieht und gezielt pflanzt.

Und noch ein Tipp: Wer Sommerblumen im Haus vorzieht, bitte auf die Anzuchtanleitung auf der Samenpackung achten. Viele der Pflanzen wollen es nach dem Keimen kühler. Wenn das der Fall ist, dann steht das ebenfalls auf der Verpackung.

Die Direktsaat von Sommerblumen in Töpfe

Sommerblumen direkt in die Töpfe säen, in denen sich die Schönheiten später entfalten sollen, ist ebenfalls denkbar einfach. Töpfe nach der Größe der späteren Pflanzen wählen – alles unter oder um einen Meter passt noch in etwa 20 cm im Durchmesser große Töpfe, darüber gerne auch mehr – und dann zunächst mit Tonscherben oder ein Vlies die Ablauföffnungen am Topfboden bedecken. Bei größeren Töpfen idealerweise ein Dränageschicht aus Kies, Split oder Blähton einfüllen, wobei Kies und Split den Vorteil haben, dass sie den Topf beschweren. Wem bei einem Sommergewitter Töpfe umfielen, weiß was ich meine. Darauf dann die Erde füllen, andrücken, angießen und säen.

Wie oben gebe ich auch hier nicht nur einen Samen rein, es soll ja später nach etwas aussehen. Auch kann hier kreativ mit verschiedenen Sommerblumen und Farben gespielt werden. Im Vordergrund am Topfrand was Kleineres, zentral größere Sommerblumen, Ton in Ton oder knallig bunt. Samen mit ein paar Zentimeter Abstand verteilen, etwas Erde darauf geben, gut andrücken, einen schön sonnigen Platz gönnen und niemals austrocknen lassen in der Keimphase.

Solche Kreationen mit mehreren Pflanzen in einem (größeren) Topf sollten den Sommer über regelmäßig flüssig gedüngt werden.

Sommerblumen-Direktsaat im Beet

Sommerblumen kann man natürlich auch direkt ins Beet säen. Das lohnt sich für größere Flächen (wobei ich mehrere Quadratmeter eine Blühpflanze nicht mag – Ausnahme: Wildblumenmischungen) und spätestens im April, wenn die Erde vom nassen Winterwetter und dank steigender Temperaturen etwas abtrocknet und wärmer wird. Kleine Lücken füllen oder ein ganze Beet neu bepflanzen?

Hierfür sind direkt gesäte Sommerblumen eine schöne, günstige und sehr sinnvolle Alternative zu gekauften Pflanzen. Mein Tipp: Sommerblumen kann man auch kaufen. Aber das ist eine Pflanze so teuer wie eine Tüte voller Samen, zumal die Auswahl an vorgesäten Pflanzen minimal ist. Viele einjährige Sommerblüher – aber auch Stauden – gibt es gar nicht als Pflanzen zu kaufen.

Sommerblumen direkt säen – dazu sollte der Boden gut von Wildkräutern befreit werden. Viele sagen zu den wildwachsenden Pflanzen ja auch Unkraut, doch den Namen haben bei mir aber nur ein paar wirklich hartnäckige Gesellen verdient, die man kaum los wird und die alles überwuchern. 😉 Nun den Boden gut lockern, was für das Wurzelwachstum förderlich ist. Glattrechen und Sommerblumen säen. Tipp: Gerade bei sehr feinen Samen kann es sinnvoll sein, diese mit Sand zu mischen. Mit etwas Sorgsamkeit und Geduld lassen sich aber auch kleine Samen ganz gut verteilen. Säen kann man die Sommerblumen punktuell in kleine Grüppchen, in Reihen oder Wellenform, was dem ganzen einen besonders natürlichen Charme später verleiht.

Dann muss man nur noch die Samen mit etwas mit Erde bedecken, gut andrücken und angießen. Bei großen Flächen helfen beim Andrücken schöne große Bretter, die man Stück für Stück aufs Beet legt und mit dem eigenen Gewicht beschwert. Gleich wo man sät, in Anzuchttöpfe, gleich im Topfgarten oder ins Beet: Die Erde nie austrocknen lassen, dann kann man sich bald an wundervollen Sommerblumen erfreuen, die rasend schnell blühen und das Auge wie das summende und brummende Insektenvolk begeistern.

Diese einjährigen Nektarspender ziehe ich für unseren Bauerngarten im Reihenhausformat

… und sie sind natürlich alle auch für Balkonien und den Topfgarten geeignet. Gebt ihnen einfach etwas Raum (großer Topf) zum Wachsen, Gedeihen und für die Nektarproduktion. Tipp: In einen Topf mit so 20 Literen Erdvolumen bekommt man gut und gerne – etwas düngen, das ist dann wichtig – 4, 5 der folgenden Pflanzen hinein.

Spinnenblumen in weiß und rosa,

Löwenmäulchen in allerlei Farben

und Schmuckkörbchen/Cosmeen (in der Blütezeit bitte 1 – 2 x die Woche den Stängel mit der verwelkten Blüte ausschneiden und ab und an etwas flüssig düngen, dann blühen sie bis zum Frost),

Zinnien (in Orange und Rosa oder einfach eine Zinnien-Mischung; unglaublich schöne, offene Blüten, groß, lange an der Pflanze und stetig blühend bis zum Frost)),

verschiedene Sorten Mohn (ein- und mehrjährigen Mohn wie diese Schönheit – gleich nur so 7, 8 Samen in einen Topf, mögen weder pikieren noch umpflanzen!),

Kornblumen (mache ich wie der Mohn, gibt tolle Farben und, außer blau, auch rosa oder fast schwarz; Nektarsammler lieben sie trotzdem).

Dann noch die traumhaften Duftwicken und Ziertabak sowie Sonnenblumen. Dieses Jahr: diese rote Sonnenblume.

Neu: Die Duft-Flockenblume (hat sich auch ob einer kurzen Blütezeit nicht bewährt) und Kletterlöwenmäulchen.

Auch schöne Sommerblüher und Nektarpflanzen sind: Natternkopf, Echtes Leinkraut, Klatschmohn, etc. eingangs genannte Ringelblumen und Tagetes gehören ebenfalls dazu und machen sich etwa in der Gemüseabteilung sehr nützlich..

Tipp: Die einjährigen Blüher, auch die gleich folgenden Mehrjährigen/ Stauden, könnt Ihr sehr gut selbst vermehren. Dies gelingt bei Einjährigen immer, bei vielen Stauden ebenso, mittels ihrer Samen. Der Vorteil, neben dem Spaß und dem Monetären: Die Pflanzen kennen euren Garten und seine Bedingungen. Sind sie da wuchsfreudig, dann sind es auch die daraus gewonnenen Samen.

Blumenvielfalt aus dem Garten: Blumensträuße Bilder
Blumenvielfalt aus dem Garten: Sommerblumen wie die Ringelblume laden zu regelmäßigem Sammeln für Blumensträuße ein. Da wir genügend der selbstgezogenen Echinacea (einfach zu säen! Und dass die Pflanze sich „Kaltkeimer“ nennt, kann man Getrost ignorieren; keimt auch so, jetzt schön hell, etwa auf der Fensterbank ausgesät) haben, dürfen auch diese Schönheiten im Hochsommer mal den Esszimmer- oder Terrassentisch schmücken. Nicht wundern: Es kommen auch mal Hummeln an den Tisch zu Besuch. Sie lieben nämlich Echinacea. Aber die brummenden Gesellen sind ja sowieso harmlos.

Nektarspender: Einfach zu säende Stauden

Stauden sind ja bekanntlich mehrjährig. Manche davon nennt man auch „kurzlebig“, da es sein kann, dass man nicht jahrelang daran Freude hat. Dies passiert aus verschiedenen Gründen. Etwa weil die Pflanze einfach nicht will, weil der Standort nicht passt, sie etwas mimosenhaft sind, was den Frost angeht, wie auch immer…

Jedenfalls mein Tipp: Wer sich mal an Sommerblumen versucht hat, der kann sich, Ende März, Anfang April, auch mal  an der Aussaat von Stauden versuchen.Die folgenden Pflanzen keimen schnell, wachsen schnell und blühen zuverlässig im gleichen Jahr.

Da gibt es so einige, die kinderleicht zu säen sind und im ersten jahr bereits blühen. Meine Favoriten:

Echinacea (okay, kann auch bis zum 2. Jahr mit der Blüte dauern) mein Favorit: Echinacea „Magnus“. Sie ist eine der höchsten und leuchtendsten. Die weißen wie die Sorte „White Swan“ (habe ich nur noch eine) zählen zu den kurzlebigen, sind aber auch schön (Tipp: Soll ein sogenannter Frostkeimer sein; interessiert ihn nicht. Keimte wunderbar in unserem „Anzuchtzimmer“ 🙂 ),

Pracht- oder Präriekerzen (ich liebe die weiße, Bienen am Morgen auch; nicht sonderlich frosthart, samt aber auch gerne aus),

Blutweiderich (wirklich einfach; steht gerne in Sumpfzonen, aber selbst im Sonnenbeet wächst er mit genügend Wasser gut; je mehr, desto höher wird er und ab dem 1. Jahr gibt es tausende Samen),

Moschusmalve ‚Alba‘ (herrlich, wie sich darin Hummeln und Bienen richtig mit Pollen einpudern <3) – blüht nicht so lange, aber nach einem mäßigen Rückschnitt ein 2. Mal -,

Duftnessel (ich empfehle die blauen Sorten, wie Agastache „Black Adder“; weiß: Wieder kurzlebig und nach 1, 2 Jahren verschwunden, wenn man Pech hat. Bienen, fliegen den Blauen lieber an und das in Massen). Die Duftnessel nennt sich übrigens auch Anis-Ysop, da die Blätter nach Anis riechen und ein paar davon sich gut im Kräutertee machen.

Das Hohe Eisenkraut (auch Argentinisches oder Patagonisches Eisenkraut genannt; lat.: Verbena bonariensis). Auch nicht so frostfest, samt aber zuverlässig aus.

Und dieses Jahr neu ist: Der rosane Nektarspender Muskatsalbei „Euphoria“ und Skabiose „Black Knight“ (im Link eine schöne Wildform).

Die im Text genannten Pflanzen sind alle tolle Insektenmagnete und wer sich an der Aussaat der Sommerblüher mal versucht, kann wirklich jede Menge Geld für Pflanzen sparen. Viele Sorten gibt es sowieso nicht im Handel, dagegen ist die Auswahl an Samen für ein- oder mehrjährige Pflanzen ungleich größer. Auch und natürlich bei den Nektarspendern. Garten und Balkonien freuen sich dann über andere Investitionen.

Für interessierte Hobbyfotografen: Die meisten der Bilder in der Galerie entstanden mit einer spiegellosen Canon EOS M 5 mit Kit-Objektiv (18 – 150). Das Top-Modell der spiegellosen Kompakten aus dem Hause Canon hatte ich 2017 vom Hersteller zum Test: Einfach eine tolle und handliche Kamera, die einige Profis als Zweitkamera nutzen und die einer Spiegelreflexkamera auf gehobenem Niveau entspricht. 2018 habe ich sie mir gekauft. Und bin wirklich begeistert…

(Der Text enthält Produktlinks für die, im Falle eines Kaufs, der Verfasser ein paar Cent bekommt. Das hilft dem Betreiben des Blogs).

Bilder und Text: (c) Jürgen Rösemeier-Buhmann

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4 Responses

  1. Willi Herrmann
    | Antworten

    Sehr geehrter Herrn Rösmeier- Buhmann,
    mein Name Willi Herrmann und Wohne in Thailand, habe am Haus ein Garten den ich wirklich mit Freude bearbeite, die Thaileute halten mich schon schon etwas als Verrückt, den Thais kennen das nicht wird alles Betoniert. Habe Blumenfelder angelegt und Aussenherrum Kies< Minralbeton< für den Regen. Würde gerne mein Garten neu Anlegen mit Bodendecker und den groben Kies drin lassen und mit Kokoserde bedecken. Möchte gerne Ihre Meinunng gerne dazu Hören, und würde mich wirklich Freuen von Ihnen die nächsten Tage etwas zu Hören.
    Hochachtungsvoll W. Herrmann Thailand Hua Hin

    • Jürgen Rösemeier-Buhmann
      | Antworten

      Hallo Herr Herrmann,
      es kommt auf die Dicke der Kiesschicht an. Ist Erdreich für die Pflanzen erreichbar, dann ist das sicher kein Problem. Viele Pflanzen mögen ja auch eine Drainageschicht zu ihren Füßen, sprich, im Wurzelbereich. Was da jetzt in Thailand allerdings geeignet ist, da habe ich keine Ahnung. Allerdings: Ich würde eine Schicht normale Pflanzerde verwenden. Die handelsübliche Kokos“erde“ sind in Realität nur völlig nährstofffreie Kokosfasern. Werden übrigens glaub in Thailand hauptsächlich hergestellt, oder? Viel Erfolg und einfach ausprobieren.

  2. Sabine
    | Antworten

    Mir ist doch glatt heute beim EInkaufen ein Päckchen Cosmeen-Samen in den EInkaufswagen gehüpft.
    Das Schöne an den EInjährigen finde ich auch, dass man da so einfach und kostengünstig rumprobieren kann. Es sit nicht viel verloren, wenn es einer Art im eigenen Garten absolut nicht gefallen will. Und diejenigen, die sich wohlfühlen, kommen von allein wieder, irgendwann hat dann jeder Garten ’seine Blumen‘. Bei mir gehören die Ringelblumen und Kapuzinerkresse auf jeden Fall dazu.

    • Jürgen Rösemeier-Buhmann
      | Antworten

      so sieht es aus! 🙂

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