Kleine Gärten optimal nutzen und gestalten

Kleinen Garten optimal nutzen und gestalten
Kleinen Garten optimal nutzen und gestalten; das war auch das Ziel des Muhvie.de-Gartens. Aufsicht im ersten Jahr der Gestaltung. Nebeneffekt der üppigen Blütenpracht: Ein kleiner Garten wirkt größer.

Bei kleinen Gärten stellt die Gestaltung eine größere Herausforderung dar. Mit den richtigen Pflanzen und verschiedenen Gestaltungselementen kann der Garten optisch größer wirken. Wer auch Gemüse anbauen möchte, kann den Garten mit den richtigen Tricks optimal ausnutzen. Bei der Gestaltung eines kleinen Gartens kommt es im Vorfeld auf die richtige Planung an, damit er nicht überladen oder unruhig wirkt.

Gründliche Planung als erster Schritt

Wer nur einen kleinen Garten hat, sollte genau überlegen, ob es ihm nur auf einen Ziergarten ankommt oder ob er auch Gemüse anbauen möchte. Ein Gemüse- oder Kräuterbeet kann mitunter gut in den Ziergarten integriert werden. Sind Bäume vorhanden, können sie Schatten spenden und mit einem Sitzbereich kombiniert werden. Auch die Bedürfnisse der Pflanzen in Sachen Standort bezüglich Boden, Windverhältnisse und Sonneneinstrahlung sollten beachtet werden. Für die Planung eignet sich eine maßstabgetreue Skizze, in die der Grundriss des Gartens sowie bereits vorhandene Bäume und andere Elemente eingezeichnet werden. Später wird eingetragen, welche Pflanzen an welchem Standort stehen sollen. Auch ein Sitzbereich oder ein Gartenteich werden in die Skizze eingetragen. Bei der Wahl der Pflanzen muss auch darauf geachtet werden, welche Pflanzen gut miteinander harmonieren. Eine gute Mischkultur kann eine attraktive Optik schaffen und sorgt dafür, dass die Pflanzen sich gegenseitig positiv beeinflussen.

Attraktive Gestaltung mit den geeigneten Elementen

Kleinen Garten optimal nutzen und gestalten Kinder Spass
Schön angelegte, kleine Gärten werden für Kinder schnell zum großen Abenteuer. Foto: Kelly Sikkema on Unsplash

Mit einer klaren Gliederung und Struktur kann ein kleiner Garten größer erscheinen. Auch kleinere Gärten lassen sich in einzelne Bereiche wie Sitzbereich mit Stühlen, Tisch oder Gartenliege, Spielbereich für die Kinder, Kräuter- und Gemüsebeete unterteilen. Eine Kräuterspirale ist ein optischer Hingucker und benötigt nicht viel Platz. Gemüsebeete, in denen verschiedene Gemüsesorten angebaut werden, lassen sich auch in kleinere Gärten integrieren. Verschiedene Pflanzen wie Möhren und Zwiebeln oder Bohnen und Kohl harmonieren perfekt miteinander. Ein Hochbeet spart Platz, schont den Rücken und ermöglicht eine frühe Ernte, da die Pflanzen von unten gut mit Wärme versorgt werden. Niedrige Staudenbeete, immergrüne Bodendecker und Formschnittgehölze können aus kleinen Gärten echte Schmuckstücke machen. Wer mag, peppt den Garten mit Deko-Elementen auf und sorgt so für zusätzliche optische Highlights.

Die richtigen Pflanzen für den kleinen Garten

Kleinen Garten optimal nutzen und gestalten
Auch in kleinen Gärten ist Vielfalt Trumpf. Foto: Erda Estremera on Unsplash

Vor dem Kauf der geeigneten Pflanzen sollten Besitzer kleiner Gärten sich genau über die Ansprüche der verschiedenen Pflanzen informieren. Auch die Farbwahl spielt eine Rolle. Blassblaue oder weiße Blüten lassen einen Garten optisch größer erscheinen. Dunkle Ecken im Garten werden durch warme, leuchtende Töne optisch geöffnet. Um dem Garten mehr Tiefe zu geben, können Pflanzen mit dunklem Laub im Vordergrund stehen, während Pflanzen mit hellem Laub im Hintergrund den Garten größer erscheinen lassen. Damit der Garten nicht überladen wirkt und mehr Ruhe ausstrahlt, sollten sich Besitzer kleiner Gärten auf ein kleineres Farbspektrum bei den Blühpflanzen beschränken. Kleine Gärten sind häufig schattig, vor allem, wenn sich in der Nähe hohe Bäume oder Hecken befinden. Auch für den Schatten gibt es schöne Pflanzen:
– Goldrandfunkie
– Waldglockenblume
– Rote Nelkenwurz
– Gelber Fingerhut
– Sibirischer Storchschnabel
– Riesensegge
– Wald-Scheinmohn uvm.

Diese Pflanzen harmonieren gut miteinander und können einen kleinen Garten schmücken. Sie gedeihen auch in der Nähe von Bäumen, was unter anderem wegen dem Wurzeldruck und möglicher Trockenheit in Baumnähe nicht unwichtig ist.

Gestaltung von Gartenwegen

Die Gestaltung der Gartenwege trägt zu einer optimalen Nutzung bei und kann den Garten größer erscheinen lassen. Generell eignen sich für Wege in kleinen Gärten helle Farben bei Zierkies, Natursteinplatten oder Holz, wie beispielsweise Hackschnitzel. Der Garten wirkt harmonischer, wenn die Wege nicht streng geometrisch, sondern in sanften Bögen verlaufen. Breiter können die Wege wirken, wenn an den Rändern verschiedene Pflanzen wie Lavendel oder Steinwurz gepflanzt sind und somit der Rand des Weges kaschiert beziehungsweise aufgelockert wird.

Gartenteiche für kleine Gärten

Kleinen Garten optimal nutzen und gestalten ein Teich gehört gerne dazu
Kleinen Garten optimal nutzen und gestalten? Ein Teich gehört gerne dazu. Foto: Alfred Schrock on Unsplash

Wer nur einen kleinen Garten hat, muss auf einen Gartenteich nicht verzichten. Ein Gartenteich ist ein schönes Gestaltungselement, wenn er sich an den Sitzbereich anschließt. Die Uferzone lässt sich mit Pflanzen gestalten, die Feuchtigkeit lieben und auch im Schatten gedeihen können. Der Gartenteich sollte keine streng geometrische Form haben. Ein unregelmäßig geformter Folienteich wirkt natürlicher und integriert sich harmonisch in den Garten. Natürlich kann man auch auf vorgefertigte, kleine Teich setzen. So einen fanden wir in unserem Garten vor. Er und der Kugelahorn durften bleiben. Während der Baum von Spatzen geschätzt wird, ist selbst in dem 500 Liter fassenden Teich jede Menge Leben. Besonders erfreuen uns die Libellen, die jedes Jahr hier schlüpfen.

 

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