Gartenzäune müssen nicht spießig sein – die besten Tipps

Gartenzaun Gabionen Stabmattenzaun und schöne Begrünung
Gartenzäune gibt es in sehr vielen Varianten. Preislich attraktiv sind solche Staketenzäune. Werden sie üppig bepflanzt, dann erzielt man mit solch einem dezenten Zaun trotzdem eine gewisse Privatsphäre. Foto: Pixabay.com/Kranich17

Seit vielen Jahrhunderten vermitteln Gartenzäune eine gewisse Behaglichkeit verbunden mit dem unschlagbaren Vorteil der erhöhten Privatsphäre. Schließlich gehört der Garten für viele Menschen auch zum privaten Wohnbereich und man möchte oftmals vermeiden, dabei gestört oder beobachtet zu werden.

Für die Gestaltung eines Gartenzauns gibt es heutzutage vielfältige Möglichkeiten. Dazu gehört beispielsweise auch, diesen auf eine moderne und coole Art und Weise zu konzipieren. Hierfür können beispielsweise ein Stabmattenzaun, ein Zaun aus klassischem Holz oder auch Steinelementen empfehlenswerte Varianten sein. Jedoch ist bei Gartenzäunen noch so viel mehr zu beachten, als es vielleicht auf den ersten Eindruck scheint. Ein Überblick.

Die Geschichte des Gartenzauns

Bereits in den Anfangsformen der menschlichen Zivilisationen waren Zäune oder Mauern bereits von grundlegender Bedeutung. So umzäunten die Menschen schon vor tausenden von Jahren bereits ihre Dörfer und Siedlungen zum Schutz vor feindlichen Eindringlingen und insbesondere wilden Tieren, um ihre Feldfrüchte zu sichern und ihre lebensnotwendigen Nutztiere einzusperren. Auch die mittelalterlichen Burgmauern sind eine extreme Form von Abzäunung nach außen zum Schutz der hinter den Gemäuern lebenden Menschen.

Im Laufe der Zeit jedoch entwickelte sich der einfache Zaun jedoch mehr und mehr zu einem privaten Gut. So fingen die Menschen beispielsweise irgendwann an, anstatt ganzer Dörfer nur noch ihre eigenen Grundstücke zu umzäunen. Schließlich wuchsen die Dörfer und entwickelten sich teils zu Städten und eine Gefahr vor möglichen Eindringlingen bestand auch innerhalb dieser Zivilisationen. Ebenso wuchs bei vielen Menschen auch generell das allgemeine Bedürfnis, Eigentum und Privatheit nicht zu jeder Zeit auch mit Nachbarn zu teilen. Unter anderem entwickelte sich der Gartenzaun auf diese Weise über die Jahrhunderte auch zu einer Art Statussymbol. Wer sein Grundstück abgrenzen konnte, war meist wohlhabender.

Gartenzaun Gabionen Stabmattenzaun oder Metallzaun und schöne Begrünung2
Zeitlos schön und viele Jahrzehnte alt. Der Charme eines alten Metallzauns  findet viele Fans, aber neu installiert werden sie heute praktisch gar nicht mehr. Foto: Pixabay.com/congerdesign

Die hohe Blütezeit der Gartenzäune war hierbei sicher im Europa des 19. Jahrhunderts. Die Zäune wurden immer weiter zu wahren Kunstwerken, geschmiedet aus Eisen und versehen mit schweren Eingangstoren. Diese Liebe zum Detail lässt sich auch heutzutage noch häufig bei einigen Grundstücken finden, die die teils von Kriegen geprägte Zeiten überdauert haben und seit vielen Jahrzehnten für eine ansprechende Optik sorgen.

Wie lässt sich der perfekte Gartenzaun finden?

Generell wächst heutzutage bei vielen Menschen das starke Bedürfnis, einen Gartenzaun zu haben, der auch besonders kunst- oder stilvoll aussieht und im Idealfall, ganz dem Trend zum Natürlichen hin, üppig begrünt ist. Aufgrund der Tatsache, dass natürliche Elemente schon immer ein sympathisches und ästhetisches Flair verspürt haben, sind diese auch heutzutage häufig in diesem Kontext zu finden. So ist es beispielsweise keine Seltenheit, dass Zäune nicht mehr einfach nur aufgestellt und dann als solche belassen werden. Beliebt ist hierbei die Kombination mit Ranken, Kletterpflanzen und anderen pflanzlichen Gewächsen. Auf diese Art und Weise kann die Natürlichkeit hier einen deutlichen optischen Mehrwert bieten.

Eine andere Idee für einen stilvollen Gartenzaun kann natürlich ebenso im bewusst Schlichten bestehen. Einfache Lattenzäune, oder welche aus Schwartenbrettern, können, je nach Bauweise und Behandlung des Holzes, auch sehr elegant wirken. Auch schön anzusehen sind Staketenzäune, die es etwa aus langlebigem Kastanienholz gibt und einen schönen ländlichen Flair zaubern.

Alternativ können sie beispielsweise auch in Kombination mit anderen Elementen verbaut werden. So sind zum Beispiel Gabionen eine angesagte wie beliebte Möglichkeit, einem einfachen Holzzaun einen abwechslungsreichen Zusatzeffekt zu verpassen. Auch sie können begrünt werden. Sei es mit rankenden Pflanzen wie zeitlos schönem Efeu – der noch dazu eine wertvolle Nektarquelle im Herbst darstellt – oder mit Sedumgewächsen oder Steingartenpflanzen, die in Lücken der Steinwände mit ein wenig Pflanzerde ideale Wachstumsbedingungen finden.

Sich vor dem Kauf eines Gartenzauns mit den verschiedenen Möglichkeiten aber auch mit der späteren Gartengestaltung zu beschäftigen, ist absolut ratsam.

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