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Herrlich fruchtig und pikant: Klassisches Apfel-Chutney

Ob zu Fleisch, klassischerweise kaltem Braten oder Gebratenes, Käse oder mal zu einem Dessert – Apfelchutney schmeckt einfach gut. Frucht, Süße, Säure und Würze passen hier sehr gut zusammen.

Die Apfelernte war und ist großartig dieses Jahr. Ob man jetzt selbst im Überschuss schwelgt und nicht mehr weiß wie haltbar machen oder wer sich aus heimischen Äpfel mal etwas Besonderes können möchte: Das fruchtig-würzige Apfel-Chutney schmeckt einfach herrlich.

Chutneys kommen ja ursprünglich aus Indien und waren eine milde Beigabe zu meist scharf-würzigen Currygerichten, die in der Regel frisch zu jeder Mahlzeit zubereitet wurden. Das begeisterte die einstigen Kolonialherren, die Engländer, derart, dass sie die Rezepturen mit in die Heimat nahmen. In Großbritannien haben Chutneys heute eine große Bedeutung, werden gerne eingekocht und nicht nur zu Braten, Gegrilltem oder Sandwiches gereicht.

So wie dieses klassische Apfel-Chutney, das auf der Insel traditionell zu kaltem Braten gereicht wird. Und wer es einmal nachkocht wird merken: Apfel kann nicht nur süß. Gerade die Liaison mit feinen Gewürzen wie etwas Chili, Ingwer und Senfkörnern sowie die saure Komponente in Form von Essig stehen im außerordentlich gut. Und das Apfel-Chutney schmeckt längst nicht nur zum Braten gut. Bei dem entsprechend ausgewogen schmeckenden Apfel, kann man es sogar pur naschen.

Das Apfel-Chutney-Rezept:

1 Kg Äpfel (bereits geschält und entkernt gewogen, z. B. Boskop oder, wie hier, Jakobsäpfel)

200 g Zucker (gerne brauner Zucker)

200 g Rosinen

2 – 3 mittelgroße Zwiebeln

1 mittelgroße Chilischote (Schärfegrad 5 z. B.; so ist es würzig und nicht scharf)

2 EL Senfkörner

2 TL Ingwer (geschält und fein gehackt)

1 TL Salz

300 ml Essig (z.B. weißer Balsamico-Essig)

400 ml Wasser

Neutrales Öl zum Andünsten

Zum Abfüllen: Twist-Off- beziehungsweise Einmachgläser.

Das Ganze ist nun recht einfach und schnell zubereitet. Zwiebel und Chili in Öl kurz andünsten. So lange, dass sie glasig, aber noch nicht braun sind (sieht später nicht schön aus). Dann die grob kleingeschnittenen Äpfel zugeben und ebenfalls ein paar Minuten unter gelegentlichem Rühren dünsten. Dann die Gewürze zugeben und Essig und Wasser zugießen. Nun das Ganze aufkochen und für etwa 20 – 25 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren. Die Dauer ist auch etwas von der Apfelstückgröße und der Sorte abhängig.

Wenn das Apfel-Chutney fast verfallen ist, dann in die heiß ausgekochten (Anleitung zum Einkochen)

Gläser abfüllen. Fertig. Hierbei möchte ich unseren Einfülltrichter nicht mehr missen.

Das Ganze hält sich in den sofort verschlossenen Gläsern einige Wochen. Bis zu einem Jahr und länger, wenn die Gläser bei 130 Grad für etwa 30 – 40 Minuten in der mit Wasser gefüllten Fettpfanne (vorher aufheizen) im Backofen sterilisiert werden. Bei offener Backofentür – oder gleich auf der Küchenplatte – abkühlen. Dies reicht aus, um das Apfel-Chutney nach diesem Rezept zu konservieren.

Lieblings-Chutney-Rezepte auf Muhvie.de

Das Apfelchutney ist definitiv in meine Liste der Lieblingschutneys aufgenommen.

Hierzu zählen:

Rote-Bete-Chutney

Feigen-Chutney

Tomaten-Chutney

Auberginen-Chutney

Zwetschgen-Chutney

(Reihenfolge ist beliebig 😉 )

(Produktlinks im Text dienen der Veranschaulichung. Wer hierüber etwas kauft hilft, dieses Internetangebot finanziell zu unterstützen)

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