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Apfel-Rote-Bete-Chutney: Einfaches Rote Bete Rezept mit Pfiff

Rote Bete, Rote Beete oder Rote Rübe ist einfach in der Kultur und überzeugt durch ihren würzigen Geschmack und viele gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamin B, Folsäure, Eisen oder Kalium. Gekocht ist sie leicht zu schälen und macht sich als Salat sehr gut, den manche auch aus der rohen Knolle zubereiten. Man kann viel anstellen mit der tollen Rübe und die Rote Bete einkochen ist eine optimale Variante, sie haltbar zu machen. Süß-sauer oder, wie in diesem Fall: Als würzig-fruchtiges Rote Bete-Chutney mit Apfel und Holunderblütensirup, den man auch durch Holundersaft und etwas mehr Zucker ersetzen kann. Rote Bete-Chutney ist ein idealer Begleiter zu Käse, kaltem Braten, Gegrilltem und allerlei Gemüse.

Rote Bete einkochen ist simpel und als Rote Bete-Chutney himmlisch. Nebeneffekt: Die Würze und das Süßsaure nehmen der tollen Knolle den erdigen Geschmack, den manche nicht mögen.
Rote Bete einkochen ist simpel und als Rote Bete-Chutney himmlisch. Nebeneffekt: Die Würze und das Süßsaure nehmen der tollen Knolle den erdigen Geschmack, den manche nicht mögen.

Für das Rote-Bete-Chutney hatte ich etwa 600 Gramm Rote Bete frisch geerntet, zudem folgende Zutaten für das Rezept: Salz für das Rote-Beete-Kochwasser,
2 saftig-säuerliche Äpfel,
200 ml Apfelessig,
200 ml süßer Holunderblütensirup (als Alternative: etwa die gleiche Menge Wasser und ein paar EL Brauner Zucker),
50 – 100 g Rosinen,
2, 3 EL brauner Zucker,
2 TL Senfkörner (wer sie mag, gerne auch mehr),
1 TL Salz,
1 Lorbeerblatt, 4 Pimentkörner, 2 Nelken, 1/2 TL Pfefferkörner (alle Gewürze in einen Teebeutel einpacken),
zwei Zwiebeln,
eine große Knoblauchzehe,
eine kleine Chilischote oder ein halber Teelöffel Cayennepfeffer.

Wer hat: Ein paar Samen Kreuzkümmel (ganze Samen).

Zunächst die Rote Bete kochen. Hierzu wird sie ungeschält und mit 3, 4 Zentimeter verbliebenem Stielansatz in Salzwasser je nach Größe etwa 30 Minuten gekocht und nach dem Abkühlen gehäutet und fein gewürfelt. Den Apfel für das Chutney-Rezept schälen, entkernen und klein würfeln wie Zwiebel und Knoblauch.

Nun Essig, Holunderblütensirup und Zucker im Topf zum Kochen bringen. Den Sirup kann man durch nicht gesüssten Holunderblütensaft ersetzen, dann etwa 150 Gramm Zucker zusätzlich hinzugeben. Gewürze und alle Zutaten hinzugeben, erneut aufkochen und das Chutney-Rezept unter regelmäßigem Umrühren köcheln lassen. Nach etwa 30 – 40 Minuten sollte die Flüssigkeit nahezu gänzlich verdampft sein. Dann ist das Rote-Bete-Chutney fertig. Mann kann das Rote Bete-Rezept gerne auch eine Stunde kochen lassen, dann wird das Ganze etwas weicher. Aber das ist Geschmacksache.

Dieses Chutney-Rezept kann man wunderbar in Schraubgläser abfüllen. Wie das am saubersten funktioniert um die eingekochten Rote Bete lange haltbar zu machen, wird im Artikel zum Gurken einlegen genauer beschrieben. Zum Konservieren kommen die Gläser bei 120 Grad für 40 Minuten in den Backofen. In der mit Wasser gefüllten Fettpfanne platzieren und im Backofen abkühlen lassen.

Tipp für Chutney-Rezepte: Dieses und andere Chutney-Rezepte lassen sich sehr gut variieren. Einfach mal ausprobieren und die eigene Lieblingskreation finden. Wer in kleineren Mengen wie hier arbeitet – die Rote Beete-Chutney reicht für etwa 4 kleine Schraubgläser à 250 Milliliter – kann sich da einfach mal durchprobieren. Oder einfach noch ein ganz anderes Chutney zaubern. So wie ein leckeres Feigenchutney-Rezept, das ich selbst kreiert habe. Und wer grundsätzliche Tipps zum Einmachen oder Einkochen, auch ohne Einkochautomat, sucht, diese gibt es hier.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Text & Bilder © Jürgen Rösemeier-Buhmann

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4 Antworten

  1. Regina Salchow
    | Antworten

    Es ist und war grandios.Mein absolutes Must have am Sonntag,grins
    Werde es am Mittwoch nochmal kochen müssen,da die Reserven schon alle sind,:-(
    Werde aber diesmal Vakuum verpackte probieren.
    Hab ein tolles Jahr 2016
    Lieben Gruß Regina

    • Jürgen Rösemeier-Buhmann
      | Antworten

      Hallo Regina, wir haben erst gestern beim Sonntagsfrühstück ein Glas mit Rote-Bete-Chutney geleert 😉 Einfach lecker! Ich denke, dass das mit den vorgegarten sehr gut geht. Ist ja nichts anderes, wie selbstgekocht und dann von der Haut befreit. Vielen lieben Dank! Ich wünsche Dir auch ein tolles 2016 und mein Tipp für die nächste Tomatensaison: Das sehr, sehr leckere Tomaten-Chutney hier: http://www.muhvie.de/tomaten-einkochen-it-diesem-leckeren-tomaten-chili-chutney-rezept/ Liebe Grüße, Jürgen

  2. Regina Salchow
    | Antworten

    Heute nachgekocht,und was soll ich sagen? Sagenhaft lecker.Freu mich schon auf das morgige Sonntagsbrötchen mit Camembert und dem tollem Chutney dazu,yammi
    Danke für das tolle Rezept dessen Gewürze ich sogar alle da hatte.
    Liebe Grüße Regina

    • Jürgen Rösemeier-Buhmann
      | Antworten

      Hallo Regina, freut mich, dass das Chutney bereits pur Deinen Geschmack trifft 🙂 Und, wie war es heute auf dem Sonntagsbrötchen?!

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